Mehrfamilienhaus im Gerüst während der seriellen Fassadensanierung

Das Verfahren

Serielle Fassadensanierung: schnell sanieren, planbar modernisieren.

Vorgefertigte Fassadenelemente, kurze Montagezeiten am Gebäude und zusätzliches Förderpotenzial durch den SerSan-Bonus. SSR begleitet Projekte in ganz Deutschland.

Meisterbetrieb · Mitglied & Partner

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Das Prinzip

Was serielle Fassadensanierung anders macht

Bei der seriellen Fassadensanierung entsteht die neue Gebäudehülle nicht Stück für Stück auf der Baustelle. Sie wird auf Basis eines digitalen Aufmaßes als großformatiges Element vorgefertigt und anschließend am Gebäude montiert.

Dadurch verlagert sich ein großer Teil der Arbeit weg von der Baustelle hin zu einem planbaren, präzisen Vorfertigungsprozess. Für Eigentümer und Verwaltungen bedeutet das vor allem eines: deutlich weniger Zeit am Gebäude.

SSR Monteure verschrauben ein Holzrahmenelement an der Fassade SSR Projekt: Mehrfamilienhaus während der seriellen Sanierung

Der Aufbau

Wie das Fassadenelement aufgebaut ist

Das vorgefertigte Element legt sich als zusammenhängende, neue Hülle vor die alte Wand. Von innen nach außen kombiniert es eine Ausgleichsschicht, eine tragende Stegträger-Ebene mit Holzfaserdämmung und eine hinterlüftete, diffusionsoffene Außenhaut.

Die ersten drei Schichten sind der vorhandene Bestand. Alles, was lime markiert ist, wird im Werk vorgefertigt und am Gebäude montiert — eine durchdachte Abfolge statt vieler einzelner Gewerke nacheinander auf der Baustelle.

Die eingeblasene Holzfaserdämmung gleicht dabei Unebenheiten der alten Wand aus, die Witterungsschutzplatte übernimmt Wind- und Wetterschutz, und die Konterlattung sorgt für die Hinterlüftung hinter der sichtbaren Holzschalung.

Seriell vs. klassisch

Der Unterschied liegt nicht nur im Tempo.

Seriell mit SSR Klassisch
Bauzeit am Gebäude meist 1–2 Wochen oft mehrere Monate
Belastung für Bewohner gering, da überwiegend von außen deutlich höher durch lange Baustellenphase
Witterungsrisiko reduziert durch Vorfertigung stark abhängig von Baustellenbedingungen
Qualität hohe Wiederholgenauigkeit stärker abhängig von der Situation vor Ort
Förderung Grundförderung plus möglicher SerSan-Bonus in der Regel nur Grundförderung

Fazit: Je gleichartiger und größer der Bestand, desto stärker spielt das serielle Verfahren seine Vorteile aus.

600+ Projekte

realisierte Fassaden- und Dachprojekte aus eigener Hand

1–2 Wochen

Montagezeit pro Gebäude statt monatelanger Baustelle

35+ Mitarbeiter

eigene Fassaden- und Dach-Kolonnen, keine Sub-Ketten

100 % bewohnt

Sanierung im bewohnten Zustand — ohne Leerstand

24 h Reaktion

Rückmeldung auf Anfragen, werktags garantiert

Montage vorgefertigter Holzrahmenelemente am bewohnten Gebäude

Die Technik

Holzrahmenelemente, die zum Bestand passen

SSR arbeitet mit diffusionsoffenen Holzrahmenelementen. Gerade im Altbestand ist das ein wichtiger Punkt, weil Feuchtigkeit bauphysikalisch sauber behandelt werden muss.

Die Elemente können je nach Projekt Dämmung, Fenster und weitere vorbereitete Komponenten integrieren. So entsteht keine bloße neue Oberfläche, sondern eine neue Gebäudehülle mit langfristigem Nutzen.

U-Wert im Vergleich

Vom Bestand auf nahezu Passivhaus-Niveau

Bestand Mauerwerk · Baujahr 1970

0,99 W/(m²K)

Ausgangswert

Saniert · Dämmtiefe 240 mm

0,12 W/(m²K)

88 % besser

Saniert · Dämmtiefe 300 mm

0,10 W/(m²K)

90 % besser
Bestand Saniert mit dem STEICO Bausystem

Eine schlecht gedämmte Bestandswand erreicht in einer einzigen Maßnahme nahezu Passivhaus-Niveau. Ein niedrigerer U-Wert bedeutet, dass weniger Wärme durch die Wand verloren geht — das senkt Heiz- und Betriebskosten dauerhaft und ist die Grundlage für die Effizienzhaus-Stufe, die die Förderung auslöst.

Für den Bestand gemacht

Warum das auch bei alten Gebäuden funktioniert

Ältere Wände sind selten perfekt eben. Das STEICO Bausystem, mit dem SSR saniert, ist genau dafür ausgelegt — diese drei Eigenschaften nehmen den typischen Bedenken die Grundlage.

ca. 50 kg pro m²

Geringes Gewicht

Das fertige Fassadenelement wiegt nur rund 50 kg pro m². Der geringe Lasteintrag in den Bestand ist gerade bei älteren Gebäuden ein echter Vorteil.

± 30 mm DIN 18202

Toleranzausgleich

Die eingeblasene Holzfaserdämmung gleicht Unebenheiten der alten Wand aus — Toleranzen nach DIN 18202 bei Fassadenflächen bis ± 30 mm. Genau das entkräftet den häufigsten Einwand: „Mein Altbau ist doch krumm.“

diffusions- offen

Bauphysikalisch sicher

Der diffusionsoffene Aufbau lässt Feuchtigkeit entweichen und erhöht so die Konstruktionssicherheit im Altbestand — ein klares Gegenargument zum klassischen WDVS.

Das System dahinter

SSR saniert mit dem STEICO Bausystem

Wir setzen kein eigenes Versuchskonstrukt ein, sondern bauen mit einem zertifizierten, am Markt etablierten Naturbausystem aus Holzfaser. Einzelne Komponenten sind passivhauszertifiziert.

Das gibt Eigentümern und Verwaltungen Sicherheit: bewährte Bauteile, klare bauphysikalische Eigenschaften und eine planbare Qualität. Die Verantwortung für Analyse, Planung und Montage bleibt durchgehend bei SSR.

01

Stegträger

Tragendes Bauteil für hoch gedämmte Wände; die schlanke Form reduziert Wärmebrücken und spart Material, leicht und dauerhaft maßhaltig, Dämmtiefen bis 300 mm ohne Materialwechsel.

02

Witterungsschutzplatte

Diffusionsoffene Holzfaserplatte mit Dreifachfunktion (winddicht, Witterungsschutz, dämmend); steift das Element bei Transport und Montage aus, recyclebar.

03

Einblasdämmung

Ökologische Holzfaserdämmung, fugen- und verschnittfrei, nimmt Toleranzen der Bestandswand auf, diffusionsoffen, guter Hitzeschutz im Sommer.

04

Furnierschichtholz

Form- und dimensionsstabil und druckfest, kommt in höher belasteten Bereichen zum Einsatz (z. B. Schwelle, Rähm oder Wandständer neben Fensteröffnungen).

Der Zeitplan

Der Zeitplan, den man am Gebäude wirklich merkt

Während Aufmaß, Planung und Vorfertigung im Hintergrund laufen, bleibt das Gebäude weitgehend frei von langer Baustellenbelastung. Erst zur Montagephase kommt das System sichtbar ans Objekt.

Woche 1

Montage der Fassadenelemente

Woche 2

Anschlüsse, Details, Abschlussarbeiten

Das ist der Unterschied zwischen monatelanger Gerüstzeit und einem Verfahren, das auf kurze Eingriffe ausgelegt ist.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Verfahren

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns — wir antworten werktags innerhalb von 24 Stunden.

Frage stellen
Funktioniert das bei jedem Gebäude?
Nicht bei jedem, aber bei vielen. Typische Kandidaten sind Mehrfamilienhäuser mit klaren Strukturen und wiederholbaren Geometrien. Genau das prüfen wir in der Bestandsanalyse.
Was kostet serielle Fassadensanierung?
Das hängt von Gebäude, Zustand und Zielstandard ab. Durch Vorfertigung und mögliche Förderung kann der wirtschaftliche Unterschied zur klassischen Sanierung deutlich kleiner sein, als viele erwarten. Einen belastbaren Rahmen liefert die Bestandsanalyse.
Wer plant und wer baut?
SSR begleitet Projekte von der Analyse über die Planung bis zur Montage mit eigenen Teams und klarer Verantwortung.
Was unterscheidet serielle von klassischer Fassadensanierung?
Bei der seriellen Sanierung entsteht die neue Gebäudehülle nicht Stück für Stück auf der Baustelle, sondern wird als großformatiges Element vorgefertigt und am Gebäude montiert. Das verlagert einen Großteil der Arbeit in einen planbaren Vorfertigungsprozess und verkürzt die Zeit am Gebäude deutlich.
Welches Gebäude eignet sich für serielles Sanieren?
Typische Kandidaten sind Mehrfamilienhäuser mit klaren Strukturen und wiederholbaren Geometrien. Je gleichartiger und größer der Bestand, desto stärker spielt das Verfahren seine Vorteile aus. Die genaue Eignung prüfen wir in der Bestandsanalyse.
Was sind diffusionsoffene Holzrahmenelemente?
SSR arbeitet mit vorgefertigten Holzrahmenelementen, die Feuchtigkeit bauphysikalisch sauber behandeln. Sie können je nach Projekt Dämmung, Fenster und weitere vorbereitete Komponenten integrieren. So entsteht keine bloße neue Oberfläche, sondern eine neue Gebäudehülle mit langfristigem Nutzen.
Müssen Bewohner während der Sanierung ausziehen?
In der Regel nein. Die Montage erfolgt überwiegend von außen am bewohnten Gebäude, sodass die Belastung im Alltag gering bleibt. Ausweichwohnungen sind meist nicht nötig.
Wie läuft ein Projekt von der Anfrage bis zur Montage ab?
Am Anfang steht die Bestandsanalyse mit Prüfung von Machbarkeit und Förderpotenzial. Darauf folgen Abstimmung, koordinierte Planung und Vorfertigung. Erst zur Montagephase kommt das System sichtbar ans Gebäude, danach folgen Abschluss und Dokumentation.
Wie ist die Förderung bei serieller Sanierung aufgebaut?
Bei förderfähigen Projekten kann der SerSan-Bonus auf die Grundförderung aufsetzen und den Eigenanteil spürbar senken. Entscheidend sind unter anderem energetischer Zielstandard, Art der Maßnahme und Einordnung des Gebäudes. Alle Angaben sind objektabhängig und werden individuell geprüft.
Funktioniert das auch bei unebenen Altbauwänden?
Ja. Das STEICO Bausystem, mit dem SSR saniert, ist genau dafür ausgelegt: Die eingeblasene Holzfaser-Ausgleichsschicht nimmt Unebenheiten der alten Wand auf. Toleranzen nach DIN 18202 werden bei Fassadenflächen bis ± 30 mm ausgeglichen. Krumme oder ungleichmäßige Bestandswände sind deshalb in der Regel kein Hindernis — die genaue Eignung prüfen wir in der Bestandsanalyse.
Wie viel Heizkosten spare ich nach der Sanierung?
Eine belastbare Zahl hängt immer vom konkreten Gebäude ab und ist keine Zusage. Zur Orientierung: Der U-Wert einer typischen Bestandswand (Baujahr 1970) sinkt von rund 0,99 auf etwa 0,12 W/(m²K) — eine Verbesserung von rund 88 %. Da weniger Wärme durch die Wand verloren geht, sinken Heiz- und Betriebskosten dauerhaft. Den projektbezogenen Rahmen liefert die Bestandsanalyse.

Prüfen Sie, ob Ihr Gebäude für serielle Sanierung geeignet ist.

Mit der Bestandsanalyse erhalten Sie eine erste Einschätzung zu Machbarkeit, Förderpotenzial und wirtschaftlichem Rahmen.

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